Teaching

Summer 2014

Wer macht was und warum? Politische Beteiligung in der Demokratie (Teil II).
Universität Duisburg-Essen, Institut für Politikwissenschaft

Interviews mit politisch Aktiven sind in diesem Seminar die Grundlage für eine Auseinandersetzung mit der methodischen Herangehensweise an die Auswertung qualitativer Daten in der politikwissenschaftlichen Forschung. Ausgehend von selbstgeführten Interviews werden einerseits die methodischen Grundlagen der qualitativen Inhaltsanalyse erlernt und praktisch geprobt und andererseits Aspekte der theoretischen Fundierung von Partizipationsforschung diskutiert. Im Verlauf des Semesters verfassen alle Teilnehmer/innen einen eigenständigen Forschungsbericht zu den von ihnen geführten Interviews und deren Auswertung.

Weitere Informationen und Materialien: moodle2.uni-due.de.

Winter 2013/2014

Wer macht was und warum? Politische Beteiligung in der Demokratie.
Universität Duisburg-Essen, Institut für Politikwissenschaft

Politische Partizipation gilt als Grundlage liberaler Demokratien. Seit Jahrzehnten setzt sich die Politikwissenschaft mit der Frage auseinander, warum einige Bürgerinnen und Bürger politisch aktiv werden und andere nicht. Dabei ist im Verlauf der vergangenen dreißig Jahre eine  eindeutige Entwicklung zu beobachten: Organisationen wie Parteien und Gewerkschaften verlieren nach und nach ihre Mitglieder, monothematische Organisationen und Gruppen sind auf dem Vormarsch. Besonders junge Menschen sind in den vergangenen  Jahren in den Fokus der Forschung gerückt. Obwohl sie Interesse an politischen Themen zeigen, ziehen sie sich aus den  traditionellen politischen Organisationen überdurchschnittlich stark zurück. Gleichzeitig finden sie neue Formen der politischen  Beteiligung , vor allem durch neue Medien und kurzfristiges Engagement für einzelne Themen. Vor diesem Hintergrund setzen wir uns in dem Seminar mit den Hintergründen politischer Partizipation und den Motiven von (jungen) Menschen auseinander. Im Seminar steht die eigenständige Forschungspraxis im Vordergrund. Der Feldzugang findet durch qualitative Interviews statt, die die Teilnehmer im  Seminar vorbereiten sowie anschließend eigenständig durchführen und auswerten.

Weitere Informationen und Materialien: moodle2.uni-due.de.

Winter 2012/2013

Organisationsgesellschaft: Das Beispiel der Arbeitsorganisationen und Unternehmensmitbestimmung
RWTH Aachen University, Institut für Soziologie, mit Daniel Houben

Gewerkschaften und Arbeitgeberorganisationen spielen eine wichtige Rolle für den sozialen Frieden und den Interessenausgleich zwischen Arbeitnehmer/innen und Arbeitgeber/innen im liberalen Korporatismus westeuropäischer Prägung. Gleichzeitig sind die Organisationen selber verschiedenen Einflüssen und Logiken ausgesetzt: Anforderungen von Mitgliedern, Diskussion in der Öffentlichkeit und Organisationslogiken beeinflussen die Strategien und Aktivitäten. Im Seminar setzen wir uns mit den Wirkmechanismen des Korporatismus und den Organisationslogiken auf die beteiligten Akteure auseinander.

Weitere Informationen und Materialien: Campus RWTH Aachen University.